Dosenkiwi

[fast ohne Spoiler]

Gollinger Wasserfall

Wieder mal ein Besuch in Golling und endlich hat das Wetter für den Wasserfall gepasst. Mit dem Fahrrad hin und dann den Wasserfall bestiegen. Um den dortigen Traditional Cache Der Gollinger Wasserfall zu heben, musste ich einen kleinen Abstecher vom Weg machen und unter anderem einen umgestürzten Baum umklettern. Das GPS sponn wieder mal herum, sodass sich schließlich der Instinkt („es muss noch weiter oben sein“) bewahrheitete. Wenn man davor steht, ist es dann eh sofort klar. Und hier konnte ich auch meinen ersten Earth Cache loggen: Gollinger Wasserfall. Beim Durchforsten der Maps zeigte sich in der Nähe eine Cache-Rarität: Ein Mystery mit 5-Stern-Difficulty und 4,5-Stern-Terrain. Das Rätsel scheint nicht so schwer zu sein, liest man die Logs stürzen sich die meisten wegen der interessanten Sternkombination für die „Matrix“ drauf. Zeit für einen Blick auf die eigene Matrix, der allerdings nicht so erfolgreich war. Wir sind leider noch immer ziemlich als Schönwetter-Cacher im 1,5-Bereich unterwegs.

Gollinger Wasserfall von niedrigem Niveau aus gesehen Blick von der Spitze des Gollinger Wasserfalls auf eine darunter gelegene Brücke

Kaspar Schrammel

Am Sonntag in Litschau zeigte sich das Wetter leider nicht von seiner besten Seite. In einer Regenpause brachen wir trotzdem zum Kaspar-Schrammel-Haus auf. Dort kamen wir noch trocken an und konnten dank der genauen Description schnell die richtige Tafel identifizieren und die Koordinaten ausrechnen. Neben der Wetterstation fanden wir auch endlich einen Fliegenpilz (den ganzen Samstag lang vergeblich im Wald Ausschau gehalten …). Auf der Suche nach dem Cache (im Wald wieder mal mit mangelndem GPS) setzte dann wieder Regen ein und als wir schon aufgeben wollten, stach auf einmal das Cache-Versteck, an dem wir zu Beginn schon vorbeigelaufen waren, ins Auge. Den Rest des Tages verbrachten wir im Solebad Gmünd (leider völlig überlaufen und ohne Badeschuhe etwas fragwürdig).

Kaspar-Schrammel-Haus Wetterstation Dekorativer Holz-Fliegenpilz

M4915

Am Samstag brachen wir zu einer größeren Runde auf. Gestartet wurde am 14. August 1744, schnelles Herumstochern im Moos inklusive Laubfrosch(Moosfrosch?)-Sichtung. Anschließend erkundeten wir den kurzen Aufstieg zum Frog Stone, der angelich dazugehörige Teich (The frog’s Pond) ließ sich allerdings nicht blicken. Irgendwie traurig, dass dort auch schon direkt am Waldrand gebaut wird. Die nächste Etappe erwies sich dann als deutlich längere Wanderung als erwartet. Von der Straße aus wanderten wir über Forstwege, die sich bis zum See immer mehr verjüngen, um den Meridianstein M4915 aufzusuchen. Der Cache ist zwar nicht direkt in der Nähe des Steins, im lichten Wald jedoch für den Waldläufer problemlos zu finden. Zuletzt absolvierten wir auch noch einen illegalen Grenzübertritt, um unseren ersten tschechischen Cache Tavuk zu heben. Der hartgesottene Waldläufer zieht nicht mal die Schuhe aus, um einen Fluss zu durchwaten. Ich hingegen musste den Hund über den Fluss tragen, weil dieser zwar bis zum Bauch ins Wasser geht, aber das Schwimmen lieber vermeidet. Nach diesem langen Trip war eine Stärkung direkt notwendig, dann hielt uns der Regen leider davon ab, noch den ältesten Cache Niederösterreichs abzuholen. Falls ich den Waldläufer zu einem Wohnwagen überreden kann, holen wir das hoffentlich bald nach ;-)

Schild am Meridianstein Meridianstein Detailaufnahme Schild und Meridianstein aus der Froschperspektive Hund Melly an der Staatsgrenze Österreich / Tschechien Grenzstein hinter dem Fluss