Dosenkiwi

[fast ohne Spoiler]

Berlin

Reichstag in Berlin, regnerisch in der Abenddämmerung

Berlin im Jänner ist bekanntlich grau und feucht und gerade für den geneigten Geocacher eher zu anderen Jahreszeiten empfehlenswert. Wer sich jedoch vom Wetter nicht abhalten lässt und entsprechende Kleidung anlegt, kann auch beim winterlichen Geocaching durchaus das eine oder andere Highlight erleben.

Alexanderplatz, Weltzeituhr links im Vordergrund, Fernsehturm im Hintergrund vor wolkigem Himmel

Das obige Bild vom Alexanderplatz gehört zum Virtual NighT[131]TraiN – Virtual. Erfreulicherweise konnte ich den Wherigo Der Erklärbär – Zahlensysteme umrechnen diesmal abschließen, beim ersten Versuch vor einigen Wochen war ich an den Anweisungen zum Final gescheitert. Auch der Multi Arbeiterpaläste II konnte nach weiterer Internet-Recherche und Rücksprache mit dem Owner endlich zum Abschluss gebracht werden.

blauer Stern als Weihnachtsdekoration vor dem Berliner Dom

Eine sehr empfehlenswerte Letterbox ist “”😎 SIMON. Ohne zu spoilern kann ich nur sagen, dass man sich rechtzeitig einen Termin ausmachen sollte und sich der Cache Owner wirklich außergewöhnlich viel Mühe mit diesem Cache gegeben hat. Am Final angelangt braucht ihr nicht schüchtern zu sein, wir wurden nach kurzem Zögern freundlich hereingewinkt. Die weiteren Aufgaben konnten ohne größere Schwierigkeiten gelöst werden.

Samariterkirche, Bänschstraße, Friedrichshain

Gut gefallen hat mir auch das Mahnmal Versunkene Bibliothek, das auf ein historisches Ereignis aufmerksam macht und dem geneigten Geocacher auch eine Aufgabe stellt, die ich gewissenhaft erfüllt habe. Meine Buchempfehlung war Anthony Doerr – All The Light You Cannot See.

35C3

Schriftzug 35C3 mit Fairydust-Rakete und Wolken, projiziert auf Eierkartons

Den Weihnachtsurlaub haben wir dieses Jahr auf dem Chaos Communication Congress 35C3 in Leipzig verbracht. Neben dem im Umfeld organisierten Event Schnittmenge war leider nicht viel Zeit für weitere Geocaching-Aktivitäten.

Glashalle der Leipziger Messe von außen, mit Brunnen im Vordergrund, ein sonniger Tag

Immerhin ist es mir dieses Jahr gelungen, den Leipziger Stadtcache zu finden, den ich 2017 vergeblich gesucht hatte. Nach heutigem Wissensstand kann der damals nicht da gewesen sein, ich fand in genau an der Stelle, an der ich letztes Jahr vergeblich gesucht hatte.

Passage zur Goethestraße, interessante Beleuchtung im Vordergrund

Weiters gelang es mir noch, die Gewinnstufe 1 von Lipsionär zu erreichen, der Leipziger Geocaching-Version von Wer wird Millionär?. Zugegeben, ohne Internet hätte ich die Fragen nicht so schnell beantworten können, aber da es für die Antworten auch kein Geld hab, ist das vermutlich ok ;–)

Schuhe mit blinkender Sohle, die gerade zum Laden am USB-Kabel hängen, rechts daneben ein NES-Controller von Nintendo

Empfehlen möchte ich an dieser Stelle auch die Dokumentation All Creatures Welcome, die ein facettenreiches Bild des Chaos Communication Congress und ähnlicher Veranstaltungen zeichnet.

rot beleuchtete Faltkunst

Und zuletzt noch der Hinweis auf die nächste Chaos-Veranstaltung, die Easterhegg 2019 in Wien. Bun Intended!

Glashalle der Leipziger Messe von innen

Eisenbahnmuseum Schwechat

Schild mit der Aufschrift: Halt wenn ein Zug kommt

Spoiler: Wie schon im letzten Post ist auch hier der Geocaching-Content überschaubar, aber das Eisenbahnmuseum in Schwechat hat immerhin seinen eigenen Geocache!

altmodische Gaslampen vor einem Fenster mit Eisblumen

Dank der freundlichen Einladung und Organisation eines Bekannten hatten wir als Kleingruppe die Möglichkeit zu einer Spezialführung im Eisenbahnmuseum in Schwechat. Eigentlich hat das Museum von 27. Oktober bis 30. April geschlossen, wir haben im November noch einen Termin bekommen. Dazu mussten wir uns dann warm anziehen, sowohl in der Halle als auch im Freigelände war es Ende November bereits ziemlich kalt.

Druckmesser in einer Lokomotive vor einem Fenster, im Hintergrund ein weiteres Fenster, das Tageslicht in die Halle lässt

Bereits in der ersten Halle gibt es viele unterschiedliche Lokomotiven zu sehen, in einem Reparaturtunnel konnten wir die Lokomotiven auch von unten begutachten. Auf dem Freigelände können Handweichen betätigt werden und auch bewegliche Ausstellungsstücke sind zu sehen. Im Sommer fährt dann die Feldbahn hier auch noch herum. In der hinteren Halle ist dann unter anderem ein Postwaggon zu sehen, es finden sich auch mehrere Feldbahnlokomotiven wie zum Beispiel Jenbach Pony.

Feldbahnlokomotive Jenbach Pony

Wir haben drei kalte, aber sehr interessante Stunden verbracht, der Besuch im Eisenbahnmuseum Schwechat ist wärmstens zu empfehlen.

Zuganzeige mit der Aufschrift „Miracle – Coming Soon“