Dosenkiwi

[fast ohne Spoiler]

Klettergarten

Mitte September begab sich endlich wieder eine Gelegenheit für einen Ausflug, die Dienstpläne und das Wetter spielten mit. Der Hund musste zuhause bleiben und wir begaben uns nach Kaisermühlen, um dort mal zwei Stunden im Klettergarten herumzuturnen. Stellte sich anstrengender heraus als erwartet, Spaßfaktor allerdings deutlich höher als das Klettergestell.

Da in der Pizzeria kein Platz frei war, versuchten wir uns noch an einem Kaisermühlen-Multi, der einige Schauplätze der bekannten TV-Serie Kaisermühlen-Blues besucht. Der Weg führte uns auch zur Politischen Brücke, wo sich Enten tummeln und herbstliche Ruhe herrschte. Aus Hungergründen machten wir den Multi nicht zu Ende, da wir schon so viele offene Baustellen haben, wär’s angeraten, das ehebaldigst nachzuholen …

Action im Klettergarten Kaisermühlen Detailaufnahme Karabiner der Kletterausrüstung Kaisermühlen Brücke zum Kleingartenparadies

Madrid Campo

Am dritten Tag in Madrid stand schließlich die Besteigung des Hausbergs auf dem Plan. Unter anderem glänzt die Natur mit ungestörtem Geocaching, wenn sich das Navigieren auch als etwas mühsam herausstellte. Auch auf dem Satellitenbild schaut jeder Baum und Busch gleich aus und mangels WLAN war die Ortung etwas schwierig. Trotzdem konnte ich etwa Trail of Heroes Madrid I (leider archiviert), MTB II - La M del circutio, und El Teleférico finden. Mit der Seilbahn fuhr ich dann auch nach unten und überflog dabei schon das Goya-Denkmal, das mein Ziel für den nächsten Cache war - Cementerio de la Florida. Hier hatte ich leichtes Spiel, lose Steine in der Wand sehe ich ja inzwischen schon von Weitem. Eine eher triste Gegend, aber das Denkmal sticht wirklich hervor. Wieder mal ein Platz, wo ich ohne Geocache vermutlich nicht hingefunden hätte.

Seilbahn El Teleférico in Madrid - Ausblick auf die Stadt Seilbahn El Teleférico in Madrid - Vorbeifliegende Kabine von unten gesehen Goya Denkmal

Madrid Retiro

Vom herbstlichen Bad Ball begab ich mich im Oktober 2011 nahezu nahtlos ins sonnige Madrid. Unerwartet heiß brannte dort die Sonne noch Mitte Oktober, obwohl es in der Früh und in der Nacht doch deutlich abkühlte. Für Sightseeing, Parkspaziergänge und sogar Bergbesteigungen allerdings ideal. Den ersten Tag verbrachte ich mit der Suche nach einer Apotheke, um mich mit Gehörschutz auszustatten, weil mein Zimmer direkt neben Aufzug und Treppe lag. Ein Alptraum. Aber immerhin konnte ich mit Hand und Fuß und radebrechtem Spanisch der Apothekerin mein Problem veranschaulichen. Anschließend war der Parque del buen retiro mein Ziel, wo so mancher Geocache wartet. Etwa Love Story, mit einem äußerst originellen Container, für den man wenige Meter entfernt erstmal einen Schlüssel finden muss. Leider scheint er inzwischen abmontiert worden zu sein. Auch sehr spannend: En Caracol en el Retiro. Der hat mich damals echt lang beschäftigt. Heute bin ich draufgekommen, dass der Name eigentlich alles sagt: Caracol ist das spanische Wort für Schnecke. Dieser ist offenbar dank der exzellenten Tarnung nach wie vor aktiv. Natürlich hab ich im Park auch echte Flora und Fauna fotografiert.

Pfau im Parque del Retiro Nano im Schneckengehäuse Nano im Schneckengehäuse Rose im Parque del Retiro