Dosenkiwi

[fast ohne Spoiler]

Schwarzenbergpark

Cache-Dog Melly hüpft zur Abkühlung in den Eckbach

Für den Geocaching Road Trip 2015 fehlte mir nur noch der Earth Cache. Tatsächlich habe ich alle leicht erreichbaren Earth Caches in Wien schon absolviert. Zum Glück habe ich noch rechtzeitig festgestellt, dass sich Tropische Südsee innerhalb des Lainzer Tiergartens befindet (wo ich mit dem hündischen Mitbewohner nicht hin kann). Ersatzweise entschloss ich mich zum Trip nach Neuwaldegg Richtung Lime Stone Cliff Schwarzenbergpark.

Melly looking at Stockwiese

Während der Anreise reduzierte sich meine Motivation erheblich. Aber wie sich immer wieder bewahrheitet, ist es der erste Schritt, der zählt. Als ich dann erstmal im Wald war und der Hund zuerst in den Eckbach rutschte, dann fröhlich über die Wiesen zischte und durchs Laub hüpfte und mir Andrea Diener Buchtipps ins Ohr flüsterte, war dann eh alles großartig. Der erfolgreiche Abschluss des Geocaching Road Trip 2015 ist das erfreuliche Ergebnis des heutigen Ausflugs.

Geocaching Grenzstein, herausragende Arbeit by Owner Saccn

Mildenberg

Ergebnis des Buchtausches

Noch bis 2. September läuft der Geocaching Road Trip 2015. Für die Event Badge hatte ich mir einen eigenen Geocaching Event im Umfeld des Chaos Communication Camp 2015 organisiert: Book Exchange Mildenberg. Charmanter Nebeneffekt: Event Cache in Deutschland für die Cache Type Challenge. Aus purem Zufall fand das Event auch noch am International Geocaching Day (15. August) statt.

wörtlich genommener toter Baum

Mein ursprüngliches Listing verwies auf das Chaos Communication Camp, das wurde jedoch vom zuständigen Reviewer beanstandet, daher musste ein Aufruf zum Büchertausch her. Neben einigen Büchern fand auch ein buchstäblicher toter Baum zum Event. Die meisten Besucher kamen direkt vom Camp, es waren jedoch auch ein paar Tagesgäste dabei.

Highlight aus dem Logbuch: 404 Picture not found

Es wurden jede Menge Cache-Geschichten und Tipps ausgetauscht, das Logbuch / Freundebuch wurde überraschend voll. Nochmals vielen Dank an alle, die dabei waren, es war eine Freude, euch kennenzulernen und ich hoffe auf ein Revival in nicht zu ferner Zukunft.

Essling

Rosen ranken sich durch den Zaun, den Hund interessiert etwas anderes

Nach den anstrengenden Umzugswochen hatte ich endlich mal wieder Zeit und Motivation, um einen Cache-Tag einzulegen. Da der Waldläufer in Essling so fleißig Rätsel gelöst hat (am Autokino habe ich auch mitgewirkt), plante ich einen Zug durch diese Gegend.

kurze Pause auf einem Grünstreifen neben einer Schule, Zeichnungen auf der Bank, Grünstreifen im Hintergrund

Noch immer laboriere ich an meinem Problem, Lösungen von Mysterys und die in der Gegend vorhandenen Tradis und Multis auf einer übersichtlichen Karte anzuzeigen. Diesmal hab ich mir auf einem Screenshot einer Karte der Gegend alle Örtlichkeiten vermerkt und dann daraus eine Reihenfolge generiert. Das hat sich vor Ort dann auch als wenig praktisch herausgestellt, es muss wirklich eine App-Lösung her.

viele interessante Hausnummern habe ich in der Gegend entdeckt, drei davon: 56, 3456, 66

Oft haben wir darüber gescherzt, diesmal war er dabei: der Zufallsfund in der Telefonzelle. Zuhause hatte ich noch ein bißchen Zeit und schaute mir noch ein paar der ungelösten Rätsel in der Gegend durch. Scan Me, If You Can! konnte ich nach kurzem Kampf mit dem entsprechenden Tool lösen. Bei Chiccas Europatour hatte ich dann schon alle Länder beisammen, scheiterte aber an der richtigen Umsetzung in Zahlen. Nach den ersten zwei Traditionals spazierte ich dann in Richtung einer Telefonzelle und dachte mir, da schaust jetzt rein, in einer Gegend mit sovielen Mysterys könnte es doch durchaus sein, dass da ein Cache drin ist. Drin war: Chiccas Europatour! :-D

Autokino in Großenzersdorf, große Leinwand von hinten

Nachdem es vorher hurtig von Cache zu Cache gegangen war spazierte ich zum Autokino dann doch etwas länger. Wenn man so hinter der großen Leinwand steht, hat das schon etwas Beeindruckendes, schade, dass man es nicht mehr im Betrieb erleben kann. Dank Grease hatte ich mir in meiner Jugend schon gewünscht, mal dorthin zu fahren, jetzt ist die Gelegenheit leider verpasst.

Bahnhof Wien Praterstern, abendlicher Blick vom Bahnsteig 4 auf den Prater, Mond schwer zu erkennen links neben der Spitze des hohen Kettenkarussels

Schon tüchtig hungrig und mit nur noch 14% Akku am Telefon kehrte ich im Tribeca Inn ein. Die Bedienung war sehr freundlich, das Essen liebevoll angerichtet und auch sehr schmackhaft. Neben der in Österreich üblichen Getränkekarte gibt es auch eine Auswahl an Craft Bieren, ich habe auf Anregung der Frau Paul ein Austrian Amber Ale probiert. Immer wieder interessant, wie Bier abseits der üblichen Verdächtigen auch schmecken kann.