Dosenkiwi

[fast ohne Spoiler]

Copenhagen [Tag 2]

interessante Lampe am Bahnhof Osterport, aus der Froschperspektive

Den zweiten Tag widmete ich der Absolvierung unterschiedlicher Cache Typen. In Wien war mir die Cache Type Challenge 3 Cachetypes in 3 Countries ins Auge gefallen, daher hatte ich mir für diesen Urlaub vorgenommen und vorbereitet, möglichst viele Cache Types zu sammeln. Originellerweise konnte ich hier eine Challenge: 2 types in 2 countries als Mystery loggen.

Durch den botanischen Garten spazierte ich zum Geologischen Museum, vor dem ein großer Meteorit herumliegt, der seinen eigenen Earth Cache: Agpalilik hat. In der Nähe konnte ich auch einen Virtual Cache finden. Dieser Typ ist in Österreich nicht besonders bekannt, fehlt mir noch für Österreich. Vielleicht lege ich mal selbst einen aus (den ich dann nicht loggen kann … Catch 22 …).

Rettungsring an der Promenade, im Hintergrund eine von Vögeln bevölkerte Insel

Aus touristischen Gründen (GC2XYBM) umkreiste ich auch Rosenborg Castle, wo das Militär patroulliert und Touristengruppen herumlaufen. Beim Kaffee untersuchte ich ein paar Rätsel und fand eines, das der Mitcacher zuhause schneller gelöst hatte, als ich später für das Finden der Dose brauchte.

Unterführung für Fußgänger unter einer belebten Straße, besprayt, beleuchtet, trotzdem gruselig

Den Abend verbrachte ich sehr angenehm mit Chunk No Captain Chunk, Less than Jake und Yellowcard im Pumpehuset.

Konzertlocation Pumpehuset von außen Konzertlocation Pumpehuset von innen, Yellowcard auf der Bühne

Copenhagen [Tag 1]

Copenhagen Lufthavnen, Metro Station mit moderner Kunst und Lichtstreifen

Ankunft in Copenhagen. Das Wetter ist düster, aber trocken. Die Metro bringt mich beinahe direkt zu meinem Hotel, nach kurzer Orientierung finde ich problemlos den Weg. Schon ein erster Spaziergang bringt zwei interessante Cache-Ideen zum Vorschein: Who is obsessed? Do not log this cache! (Ja, genau …)

zerbrochenes Glas am Boden eines Parkplatzes

Dieser Nano Indre By: Staunings Plads ist kreativ angebracht, das hat mich schon einige Minuten gekostet. Verschwindet mit der Tarnung nahezu komplett aus dem Blickfeld.

Gegen 19.00 wird es schlagartig finster und kalt. Ich bleibe etwas länger im Pub.

altmodischer Kronleuchter mit Weihnachtsdekoration im Pub

Himmelhof

Wienfluss auf Höhe der U4-Station Hütteldorf, Blickrichtung Westen Wienfluss auf Höhe der U4-Station Hütteldorf, Blickrichtung Osten

Der Start für den heutigen Ausflug war in Hütteldorf. Da die Anreise zum lange gelösten Mystery In Memoriam Eragon sowieso schon so lange war, suchte ich mir noch zwei Multis heraus, die den Weg zusätzlich verlängerten. Es soll sich ja auszahlen. Großartig gemacht ist der nahe der U-Bahn-Station gelegene Traditional Six Holes. Leider kann ich nichts zeigen, ohne zu spoilern, aber das ist echt mal ein kreativer Tradi.

Der Cachetitel Stairway to Heaven[´s yard] sagt bei näherer Betrachtung schon einiges aus. Was mich da erwartete, hatte ich aber definitiv nicht vorausgesehen. Die Markwardstiege lässt einen schon mal tief seufzen. Ich weiß nicht, wie oft ich während des Aufstiegs geflucht habe „wehe, wenn da oben keine Aussicht ist …”. Dabei musste ich für eine Multivariable auch noch die Stufen zählen … Oben angekommen war schnell klar: Aussicht ist schon mal.

Hund Melly genießt die Aussicht über Hütteldorf und dahinterliegendes Wien

Weiter ging’s bergauf, ein kurzer Abstecher vom Multipfad zum Lost Place, Skisprungschanze am Himmelhof musste sein. Das Final zum Stairway fand ich nach kurzer Suche. Dann stand endlich der Mystery von der Lange-gelöst-Liste an. Bis knapp vor der Location war keine Zugangsmöglichkeit erkennbar. Erst als ich beinahe schon direkt davor stand, entdeckte ich einen schmalen Pfad, der mich direkt zur Dose brachte.

der Frühling schickt weitere gelbe Frühlingsboten

Als ich auf der Karte nach einem geeigneten Rückweg suchte, fiel mir noch das I vom Alphabet ins Auge. Da musste ich doch auch noch hinschauen, das Alphabet ist ja auch so ein Langzeitprojekt von mir und wer weiß, wann ich wieder mal in diese Gegend komme. Das dürfte der schnellste Nanofund in meiner bisherigen Cacher-Karriere gewesen sein. Für den Bus, der mich dann zurück nach Hütteldorf kutschierte, war ich an dieser Stelle schon reichlich dankbar.

Zurück in Hütteldorf entdeckte ich das blaue Haus am oberen Ende der Markwardstiege. Eine fotografische Gegenüberstellung verdeutlicht die zurückgelegte Entfernung.

blaues Haus von unten und von oben