Auf dem Weg ins Ungarische plante ich einen Zwischenstop am Neusiedler See, um zwei lange gelöste Mystery Caches abzuholen. Vor Ort brauchte ich außerdem ein Café, um einen letzten Blick auf den Erwerbsarbeitsstatus zu werfen. Ein Café war kaum zu finden, der Ort wirkte wie ausgestorben. Erst nahe der Strandpromenade fand ich eine kleine Eisbahn, neben der ein Stand warme Getränke anbot. In einem Nebenraum des geschlossenen Restaurants war auch drinnen sitzen möglich (eigentlich zum Aufwärmen für die Eislaufenden). Die erste Dose suchte ich trotz vollem Körpereinsatz vergeblich, der kalte Wind fegte mir durch Haare und Kleidung (eine Vorschau auf die nächsten zehn Tage, was ich damals natürlich noch nicht ahnte). Beim zweiten Mystery wollte ich auch schon fast aufgeben, als ich mit klammen Fingern die Dose aus einem unerwarteten Versteck zog.

Zum Leuchtturm wollte ich aber trotz Wind und Kälte noch gehen. Von dort war sogar ein Streifen Sonnenlicht zu sehen. Am Leuchtturm war der Wind noch stärker, zum Glück konnte ich hier mit einem Blick auf den Hint Klarheit schaffen und schnell das richtige Werkzeug zur Anwendung bringen. Diese Investition hat sich schon des Öfteren bezahlt gemacht.

Nach meinem DNF-Log meldete sich skilaki mit Rückfragen und in weiterer Folge zusätzlichen Hinweisen zum Versteck. Also fuhr ich auf dem Rückweg nochmal hin und konnte nur bestätigen, dass sich hier einiges verändert hat. Mit einer von mir hinterlassenen Ersatzdose konnte ich dann doch noch einen Fund verbuchen. Der zweite Besuch hat sich auch des Wetters wegen gelohnt: Es lag ordentlich Schnee, See und Umgebung blieben verlassen, sahen aber deutlich anders aus als noch in der Woche zuvor.
